Man nennt es das kleine Venedig der Fischer: pastellfarbene Calli und Campielli, ein romanischer Dom und der zylindrische Glockenturm aus dem 11. Jahrhundert — einzigartig in seiner Art — gerade so schief, wie es sein muss. Caorle ist ein Badeort, ohne aufgehört zu haben, ein Fischerdorf zu sein: Die Boote kehren wirklich heim, und der Fisch landet direkt in den Trattorien des Zentrums.
An der Felsenküste verwandelt die „Scogliera Viva“ Felsblöcke in Skulpturen; das Santuario della Madonna dell'Angelo schließt die Uferpromenade ab. In der Laguna dei casoni, die schon Hemingway liebte, gleitet man mit dem Boot zwischen der Stille und den Cavane dahin: das andere Gesicht der Adria.
Der Reiseführer für Caorle
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