San Donà ist gleich zweifach das Kind ihres Flusses: Im Ersten Weltkrieg durch die Schlachten am Piave völlig zerstört, wurde die Stadt in den 1920er-Jahren von Grund auf neu errichtet, und ihre Piazza Indipendenza mit dem klassizistischen Dom erzählt von dieser Wiedergeburt. Das Museo della Bonifica – einzigartig in seiner Art – erklärt, wie das Gebiet des Basso Piave den Sumpfgebieten mit Schöpfwerken und Knochenarbeit abgerungen wurde.
Als historischer Hauptort des östlichen Venetiens präsentiert sich die Stadt heute als Dienstleistungs- und Handelszentrum an der Achse Venedig–Triest. Die Strände von Jesolo und Eraclea liegen nur eine Viertelstunde entfernt, Venedig erreichst du in einer halben Stunde mit dem Zug: das perfekte Bindeglied zwischen Festland und Küste.
Der Reiseführer für San Donà di Piave
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