Im IV. Jahrhundert gehörte Aquileia zu den großen Städten des Reiches; heute ist es ein Ort mit dreitausend Einwohnern auf einer tiefen Schicht aus Geschichte — UNESCO-Welterbe seit 1998. In der Basilika erstreckt sich der Mosaikboden aus dem IV. Jahrhundert über mehr als 700 Quadratmeter: das größte frühchristliche Mosaik des Westens, mit Jona, dem Guten Hirten und einem ganzen Meeresbestiarium.
Draußen ragen der römische Flusshafen, das Forum und die Lagerhäuser zwischen Zypressen empor; das Archäologische Nationalmuseum präsentiert Glaswaren, Bernstein und Gemmen einer einstigen Metropole. Nach einer Radtour durch die Ruinen erreichst du die Lagune von Grado in zehn Minuten.
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