Eine Woche im Jahr blickt ganz Italien auf diesen Ort: Das Musikfestival, da seit 1951 im Teatro Ariston zu Hause ist, hat Sanremo zu einem festen Begriff der nationalen Kultur gemacht. Den Rest des Jahres widmet sich die „Stadt der Blumen“ ihren anderen Aushängeschildern: dem Blumenmarkt, der ganz Europa beliefert, dem Jugendstil-Kasino von 1905, dem Ziel des Radklassikers Milano-Sanremo — des längsten des Radsports — und einem 24 Kilometer langen Radweg auf der alten Bahntrasse direkt über dem Meer.
La Pigna, die schneckenförmig angelegte Altstadt, und die russische Kirche erzählen von der anderen Seite Sanremos: jener der zarrischen Sommerfrischler und der echten, unverfälschten Gassen.
Der Reiseführer für Sanremo
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