Nietzsche kam 1882 mit Lou Salomé hierher, und der Berg über dem Ort — der Sacro Monte di Orta, seit 2003 UNESCO-Welterbe mit seinen zwanzig mit Fresken geschmückten Kapellen, die dem heiligen Franziskus gewidmet sind — bildete die Kulisse für einen der meisterzählten Spaziergänge der Philosophiegeschichte. Orta San Giulio ist die gute Stube des Ortasees: die Piazza Motta offen zum Wasser, autofreie Gassen, Blauregen.
Gegenüber bewahrt die Isola di San Giulio die romanische Basilika und ein Klausurkloster: Der „Weg der Stille“, der sie umgibt, hält Denksprüche über die Ruhe bereit. Fünf Minuten mit dem Boot, und die Zeit bekommt ein anderes Maß.
Der Reiseführer für Orta San Giulio
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