Juvarra schwebte für das Haus Savoyen ein gigantisches Schloss vor, erhalten blieb davon nur ein Fragment: Das unvollendete, mächtige Castello di Rivoli ist seit 1984 das erste Museum für zeitgenössische Kunst Italiens. Barocke Säle treten hier in den Dialog mit Cattelan, Penone und der Arte Povera, während der Flügel der „Manica Lunga“ die Sammlung über eine 140 Meter lange Galerie erstreckt.
Der Kontrast macht die Genialität des Ortes aus: oben freskierte Decken, unten moderne Installationen. Am Fuße des Schlosses beleben Cafés und kleine Läden die Fußgängerzone der Altstadt; Turin liegt nur eine halbe Stunde mit der Stadtbahn entfernt, und die Moränenhügel eröffnen Wanderwege in Richtung Sacra di San Michele.
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