Zwei Utopien prägen Collegno. Die erste stammt von den Savoyern: Die Certosa Reale, ein im 17. Jahrhundert nach Entwürfen von Juvarra errichtetes Kloster, wandelte sich später in eine Nervenheilanstalt und ist heute ein Kulturpark, der das Erbe der Psychiatrie in einen öffentlichen Raum verwandelt hat. Die zweite ist industrieller Natur: Das Villaggio Leumann, eine Gartenstadt, die ein Schweizer Unternehmer zwischen 1875 und 1907 für seine Textilarbeiter erbauen ließ – samt Cottages, Schule und Jugendstil-Bahnhof, ein einzigartig erhaltenes Ensemble.
Direkt an der Dora und per U-Bahn eng mit Torino verbunden, zeigt Collegno eindrucksvoll, wie ein Vorort zu erlebbarer Sozialgeschichte werden kann.
Der Reiseführer für Collegno
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