Brixen (Bressanone) wurde im Jahr 901 gegründet – drei Jahrhunderte vor der Entstehung der Grafschaft Tirol – und gilt damit als die älteste Stadt der Autonomen Provinz Bozen. Ab 1004 regierten die Fürstbischöfe diesen Ort am Zusammenfluss von Eisack und Rienz, wählten ihn zu ihrer Hauptresidenz und machten ihn zum administrativen Zentrum des Tals.
Heute ist die Stadt mit 20.677 Einwohnern die drittgrößte Gemeinde Südtirols und gemeinsamer Sitz der örtlichen Diözese. Das religiöse Erbe prägt nach wie vor den Rhythmus des Ortes: Der Dom verwahrt die Reliquien der Bischöfe Albuin und Ingenuin, während im August eine feierliche Prozession den Schutzpatron Sankt Kassian von Imola ehrt.
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