Cividale gab dem Friaul seinen Namen: Einst Forum Iulii, wurde es 568 zum ersten langobardischen Herzogtum Italiens. Aus jener Epoche bewahrt die Stadt ihr Wahrzeichen — den über dem Natisone schwebenden Tempietto Longobardo mit seinen Stuckheiligen von seltener Anmut —, der ihr seit 2011 den UNESCO-Titel einbringt. Die Ponte del Diavolo überspannt den smaragdgrünen Fluss samt der dazugehörigen Legende.
Das Museo Cristiano hütet den Ratchis-Altar und das Baptisterium des Callisto; in den Osterien schenkt man Friulano und Ribolla zur Gubana ein, dem Schneckengebäck der Täler. Klein, dicht, unvergesslich.
In der Nähe von Cividale del Friuli
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