An den Ufern des Sarno, im Ortsteil Longola, haben Ausgrabungen etwas Einzigartiges ans Licht gebracht: ein protogeschichtliches Dorf auf künstlichen Inseln und Pfahlbauten, das von der Bronzezeit bis zum VII. Jahrhundert v. Chr. bewohnt war – als seine Bewohner, so nimmt man an, weiterzogen, um Pompeji zu gründen. Heute ist das Areal ein Archäologie- und Naturpark, der die Hütten und Kanäle dieses Venedigs im Miniaturformat rekonstruiert.
Poggiomarino, mit seinen 21.206 Einwohnern im vesuvianischen Hinterland fünfundzwanzig Kilometer von Neapel entfernt, verdankt Longola einen Platz in der internationalen archäologischen Fachliteratur. Ansonsten ist der Ort ein geschäftiges Landwirtschafts- und Wohnzentrum und dient als Tor zum Sarnotal.
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