Sarno gibt dem Fluss seinen Namen, der genau hier aus den Karstquellen am Fuße des monte Saro entspringt: Sein Wasser bewässert die fruchtbarste Ebene der Campania und trieb über Jahrhunderte hinweg Mühlen und Werkstätten an. Die langobardische Burg ragt hoch über der Stadt auf, die einst Bischofssitz war und bis heute ihren Duomo samt Krypta sowie historische Bruderschaftskirchen bewahrt.
Der Erdrutsch vom Mai 1998 bleibt eine Wunde im kollektiven Gedächtnis, derer mit Würde gedacht wird; beim Wiederaufbau hat die Stadt den Blick nach vorne gerichtet, aufgespannt zwischen dem Flusspark und den Tomatenfeldern. Talabwärts liegen die Ausgrabungen von Pompei nur eine Viertelstunde entfernt: Sarno zeigt das Campania, das arbeitet und erinnert.
In der Nähe von Sarno
Die nächstgelegenen von unserer Redaktion beschriebenen Ziele, mit Luftlinien-Entfernung.