Auf dem Hügel über Mercato San Severino erstrecken sich die Ruinen des Castello dei Sanseverino, eine der weitläufigsten Festungsanlagen Süditaliens: Drei Mauerringe zeugen von der Macht jener Familie, die nach diesem Ort benannt wurde und über Jahrhunderte das halbe Königreich Neapel beherrschte.
Zu Füßen der Burg verweist das „Mercato“ im Ortsnamen auf die andere Bestimmung der Stadt: einen Handelsknotenpunkt im Irno-Tal, der heute durch den nahe gelegenen Universitäts-Campus von Fisciano weiter gestärkt wird. Die Gemeinde in der Provinz Salerno zählt 22.036 Einwohner und bleibt der natürliche Durchgangsweg zwischen Salerno und dem Agro Nocerino.
Der Reiseführer für Mercato San Severino
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