Seit acht Jahrhunderten bergen die schwarzen Arkaden von Chiavari – die mittelalterlichen „carruggi dritti“ aus dunklem Stein – eine der schönsten überdachten Flaniermeilen Liguriens voller Handwerksbetriebe, Cafés und Focaccerie. Die Stadt am Tigullio ist die Heimat der Chiavarina: Dieser federleichte Stuhl, die 1807 erfundene „leggerissima“, begeisterte erst die europäischen Fürstenhöfe und später die Designer des 20. Jahrhunderts.
Der Antiquitätenmarkt, die Palazzi der aus Südamerika zurückgekehrten Auswanderer und die Bucht mit ihrer Uferpromenade zeigen ein bodenständiges, vornehmes Ligurien – weniger Schaufenster, mehr echtes Leben. Und auch das Hinterland des Val Fontanabuona liegt nur einen Katzensprung entfernt.
Der Reiseführer für Chiavari
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