Zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert kleideten die Webstühle von Busto Arsizio ganz Italien: Die Baumwollverarbeitung brachte der Stadt den Spitznamen „Manchester Italiens“ ein, und das Museo del Tessile — in einer ehemaligen Jugendstil-Fabrik — bewahrt die Erinnerung an jene industrielle Epoche, die hier Identität statt Nostalgie ist. Die Stadt zählt weiterhin zu den geschäftigsten der Lombardei.
Das Santuario di Santa Maria di Piazza, ein Meisterwerk der Renaissance aus dem 16. Jahrhundert, ist das kunsthistorische Highlight im kommerziellen Zentrum. Die Lage ist strategisch: Milano und Malpensa sind 20 Minuten entfernt, die Seen liegen direkt dahinter — Busto ist ein praktischer Standort ohne Künstlichkeit.
Der Reiseführer für Busto Arsizio
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