Chieri hat sich einen mittelalterlichen Grundriss wie aus dem Lehrbuch bewahrt — strahlenförmig laufen die Straßen auf den Dom zu — und der Dom belohnt das Ankommen: Santa Maria della Scala gehört zu den bedeutendsten gotischen Kirchen von Piemonte, samt den Fresken im Baptisterium. Der Reichtum stammte einst von den Webstühlen: Der Barchent aus Chieri kleidete halb Europa ein, und diese Textiltradition lebt heute im eigenen Museum wieder auf.
Auf den Hügeln ist der Freisa di Chieri DOC der heimische Rotwein, so lebhaft wie die Plätze an den Markttagen. Torino liegt gleich hinter dem Hügel, nur zwanzig Minuten entfernt: Dennoch bleibt Chieri eine ganz eigene, vollkommene kleine Welt mit ihren Türmen und ihren Rezepten für die „focaccia della befana“.
Der Reiseführer für Chieri
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