In Carmagnola meint man es ernst mit der Paprika: Das nationale Fest Ende des Sommers gehört zu den größten Volksfesten des Piemont und feiert seit über 70 Jahren die vier heimischen Sorten – Quadrato, Lungo, Trottola und Tumaticot –, die von den Bauern der Po-Ebene in ganz Italien bekannt gemacht wurden. Bevor die Paprika kam, brachte der Hanf der Stadt ihren Wohlstand, da seine Seile und Tuche die Schifffahrten versorgten.
Die historische Altstadt mit ihren Laubengängen und Barockkirchen erinnert an das einst zwischen Frankreich und Savoyen umkämpfte Markgrafentum. Turin liegt nur eine halbe Stunde entfernt, doch hier bestimmt nach wie vor der Gemüsegarten den Rhythmus des Lebens.
Der Reiseführer für Carmagnola
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