Zwei Orte, zwei Namen, die tief im Humanismus verwurzelt sind. In Figline wurde 1433 Marsilio Ficino geboren, der Philosoph, der das Gesamtwerk Platons für Lorenzo il Magnifico übersetzte; in Incisa verbrachte Francesco Petrarca zwischen 1305 und 1311 seine Kindheit auf dem Anwesen seiner Familie. Seit dem 1. Januar 2014 bilden die beiden Zentren im Valdarno eine einzige Gemeinde mit 23.124 Einwohnern.
Die administrative Fusion hat die jeweiligen Eigenheiten keineswegs verwischt: Figline bewahrt seinen von Arkaden gesäumten Platz samt Stiftskirche, Incisa seinen langgezogenen Ortskern zu Füßen des Felsens, der ihm den Namen gibt. Zwanzig Kilometer flussaufwärts liegt Florenz, mit dem diese Orte seit siebenhundert Jahren im Austausch stehen.
Der Reiseführer für Figline e Incisa Valdarno
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