„Chianciano, fegato sano“: Der Slogan aus dem Thermalboom des 20. Jahrhunderts bringt die Berufung dieser Wasser-Hauptstadt zwischen Valdichiana und Val d'Orcia noch immer auf den Punkt. Die Acqua Santa und die Kurparks im Jugendstil hießen einst ganz Italien willkommen – und das Kino: Fellini, ein regelmäßiger Gast, schöpfte aus der Atmosphäre dieser Thermen Ideen für „8½“.
Heute präsentieren sich die Thermen mit Becken und Sinnes-Spas modern, und das mittelalterliche Bergdorf blickt auf Montepulciano und Pienza, die nur eine Viertelstunde entfernt liegen. Das Etruskermuseum, eines der reichsten im toskanischen Inland, erinnert daran, dass man sich an den Quellen bereits vor fünfundzwanzig Jahrhunderten kurierte.
Der Reiseführer für Chianciano Terme
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