Als Siena 1555 fiel, flüchteten die Unbeugsamen hierher: Vier Jahre lang war Montalcino die letzte sienesische Republik, und die Festung aus dem 14. Jahrhundert, die ihnen Zuflucht bot, schenkt heute in ihrem Innenhof den Grund für die weltweite Berühmtheit des Ortes aus. Der Brunello, der im 19. Jahrhundert durch die Intuition der Familie Biondi Santi aus der Rebsorte Sangiovese Grosso entstand, gehörte 1980 zu den ersten italienischen Weinen mit DOCG-Status und ist heute ein Botschafter Italiens in der Welt.
Der Ort zwischen Stadtmauern und Gassen lebt von seinen Enoteken und botteghe; die romanische Abtei Sant'Antimo, zehn Minuten entfernt inmitten von Olivenhainen, bietet mit ihren gregorianischen Gesängen den perfekten Ausklang.
Der Reiseführer für Montalcino
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