Wo in der Spätantike byzantinische Soldaten die Grenzen bewachten, leben heute mehr als 22.000 Menschen. Argenta entstand nämlich als militärischer Stützpunkt der Argentenses – strategisch günstig gelegen, um eine Furt an einem der südlichen Arme des Po zu verteidigen. Seine Geschichte ist seit jeher eng mit dem Beherrschen des Wassers und dem Leben mit dem Element verknüpft.
Das fließende Wasser prägt die Landschaft dieser Gemeinde in der Provinz Ferrara bis heute. Die flache Ebene wird von einem dichten Netz aus Kanalisations- und Flussläufen durchzogen, das sich in die weitläufigen Feuchtgebiete der Valli di Campotto und Valli di Comacchio öffnet – zwei entscheidende Knotenpunkte für das Ökosystem der Emilia-Romagna.
Der Reiseführer für Argenta
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