Man nennt sie „la Primogenita“ – die Erstgeborene –, weil sie 1848 als erste Stadt für den Anschluss an das Piemont stimmte. Ihre eigentliche Bestimmung ist jedoch noch älter: Genau dort, wo die Via Emilia auf den Po trifft, war Piacenza schon immer ein Durchgangsort, an dem du unbedingt anhalten solltest. Auf der Piazza Cavalli bäumen sich die beiden barocken Bronzestatuen von Mochi vor dem Gotico auf, dem wohl elegantesten Mittelalterpalast der Via Emilia.
Der Palazzo Farnese hütet das fegato etrusco von Piacenza, eine etruskische Bronzeleber zur Wahrsagung und ein weltweit einzigartiges Fundstück. Beim Essen lässt das DOP-Trio aus Coppa, Pancetta und Salame dann keine Diätpläne zu – du bist hier schließlich in der Emilia.
Der Reiseführer für Piacenza
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