Der Tempel des Giove Anxur steht auf dem Monte Sant'Angelo wie eine Loggia über dem Tyrrhenischen Meer: Seine Arkaden aus der Zeit Sullas, nachts angestrahlt, sind das Wahrzeichen von Terracina und einer der spektakulärsten Aussichtspunkte Latiums. Darunter lebt die Stadt auf zwei Ebenen: die römisch-mittelalterliche Oberstadt mit dem Foro Emiliano — auf dem das antike Pflaster zum Vorschein kommt — und die Marina mit kilometerlangem Strand.
Die Via Appia führt als Decumanus in die Stadt: Hier schnitten die Römer den Felsen „Pisco Montano“ steil ab, um die Straße hindurchzuführen. Der Hafen verbindet in einer Stunde mit Ponza; die Weinberge des Moscato di Terracina versüßen den Abschied.
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