Wenn du nach Sabaudia kommst, fallen dir sofort die strengen rationalistischen Formen des Stadtzentrums ins Auge. Die Küstenstadt wurde in den 1930er-Jahren nach der von Mussolini angeordneten Trockenlegung der Pontinischen Sümpfe gegründet und ist ein paradehaftes Beispiel für die Architektur der faschistischen Ära. Die weitläufigen Plätze und eckigen Bauten stehen in starkem Kontrast zur umgebenden Natur.
Hinter dem Ortskern, in dem etwa 18.800 Menschen leben, erstreckt sich die tyrrhenische Küste mit ihren weiten Sanddünen. Genau in dieser Dünenlandschaft erhebt sich die Villa Volpi: Das neoklassizistische Anwesen wurde 1952 von Gräfin Nathalie Volpi di Misurata in Auftrag gegeben und verleiht dem Strand im Latium eine überraschend monumentale Note.
Der Reiseführer für Sabaudia
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