Die alten Griechen tauften diese Siedlung Echetle, was "Pflugschar" bedeutet — ein Name, der auf die alte landwirtschaftliche Berufung der Gegend verweist. Heute jedoch wird Grammichele in den Lehrbüchern der Stadtplanung wegen ihrer außergewöhnlichen Geometrie behandelt. Die Kleinstadt mit rund 13.000 Einwohnern entfaltet sich auf einem äußerst seltenen sechseckigen Grundriss und ist eines der wenigen Beispiele rationaler Architektur in Italien.
An den Westhängen der Monti Iblei gelegen und rund 13 Kilometer von Caltagirone entfernt, ist ihre Geschichte von den Wandlungen des Ortsnamens geprägt, der über das lateinische Ochula bis zum mittelalterlichen Occhiolà reicht. Ein Gang durch ihre konzentrischen Straßen bietet ein unerwartetes räumliches Erlebnis für alle, die das Hinterland von Catania besuchen.
Der Reiseführer für Grammichele
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