750 Meter über Trapani, oft mitten in eine Wolke gehüllt, bildet Erice ein perfektes Dreieck aus zyklopischen Mauern und kopfsteingepflasterten Gassen. Hier verehrte die antike Mittelmeerwelt einst die Göttin der Liebe: die Venere Ericina, deren Heiligtum genau dort stand, wo sich heute die Normannenburg über den Balio-Gärten erhebt. An klaren Tagen blickst du auf die Egadi-Inseln und, wie man erzählt, sogar bis zum Capo Bon.
Die warmen, mit Creme gefüllten „genovesi“ aus der Pasticceria von Maria Grammatico – sie erlernte das Handwerk einst im Kloster – gehören einfach dazu. Und seit Jahrzehnten zieht das Centro Ettore Majorana Physiker aus aller Welt hierher: Wissenschaft und Mythos, gehüllt in denselben feinen Nebel.
In der Nähe von Erice
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