Im Herzen von Acqui sprudelt schon seit jeher La Bollente: 74,5 Grad heißes Schwefelwasser tritt unter dem achteckigen Pavillon aus dem Jahr 1870 hervor – das Fundament, auf dem die römische Stadt Aquae Statiellae ihren Reichtum aufbaute. Jenseits des Flusses ziehen sich die Bögen des römischen Aquädukts durch die Landschaft, die zu den am besten erhaltenen im Norden zählen.
Die Thermalbäder und der bekannte Heilfango setzen diese Tradition bis heute fort. In der Kathedrale erwartet dich mit dem Triptychon der Madonna di Montserrat von Bermejo ein unerwartetes spanisches Meisterwerk mitten im Monferrato. Der süße Brachetto und die Weine des Acquese machen das Bild einer Kurstadt komplett, die richtig viel Substanz besitzt.
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