Michelangelos David erblickte hier das Licht der Welt, noch vor Florenz: Der Meister stieg persönlich zu den Steinbrüchen der Alpi Apuane hinauf, um sich seine Blöcke auszusuchen, und seit zweitausend Jahren kleidet der Carrara-Marmor Tempel, Moscheen und Wolkenkratzer. Die Steinbrüche kann man besichtigen — allen voran Fantiscritti — und der Anblick der im Sommer wie „verschneit“ wirkenden Berge ist einmalig.
In der Stadt bildet die Accademia di Belle Arti seit 1769 Bildhauer aus, und die offenen Werkstätten zeigen die alte Handwerkskunst. Colonnata, das Dorf der Marmorarbeiter, gab dem in Marmortrögen gereiften Lardo seinen Namen: Es lohnt sich hinaufzufahren, um ihn direkt an seinem Ursprungsort zu kosten.
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