Beim Blick auf die Stadt sticht sofort ein klarer Kontrast ins Auge: Unten im Tal arbeiten die Glasmanufakturen, die 15% des weltweiten Kristalls herstellen, während sich oben die mittelalterliche Silhouette von Colle Alta erhebt. Dieser Ort in der Provinz Siena zählt 21.256 Einwohner und hat seine wirtschaftliche Identität entlang des Flusses Elsa aufgebaut – nicht umsonst nennt man ihn das „Böhmen Italiens“.
Je weiter du zum historischen Kern hinaufsteigst, desto mehr weichen die industriellen Formen dem alten Gemäuer. Hier erblickte im Jahr 1240 der Architekt Arnolfo di Cambio das Licht der Welt, dem man heute den Hauptplatz gewidmet hat. Die früheren Stadtteile Santa Caterina, Piticciano und Il Piano zeichnen sich noch immer im physischen Übergang zwischen der befestigten Burg und den Werkstätten im Tal ab.
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