Jeden 15. Mai verliert Gubbio kollektiv den Kopf: Bei der Festa dei Ceri jagen drei Teams mit vier Zentner schweren Holzgestellen auf den Schultern durch die Gassen – einer der ältesten und mitreißendsten Volksbräuche Italiens. Den Rest des Jahres bleibt die Stadt aus grauem Stein das mittelalterliche Meisterwerk Umbriens: der Palazzo dei Consoli, der über der Piazza Pensile zu schweben scheint, und die Straßen, die zum Berg hinaufführen.
Im Museum sind die Tavole Eugubine – sieben Bronzeplatten in umbrischer Sprache – ein einzigartiges Dokument des vorrömischen Italiens. Die Seilbahn „a cestelli“ fährt hinauf nach Sant'Ubaldo; zu Weihnachten ist der an den Berghang gezeichnete Lichterbaum reif fürs Guinness-Buch.
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