Man nennt sie die „Stadt der Olivenbäume“, und die Zahlen geben ihr recht: Bitonto liegt mitten in einem Meer jahrhundertealter Olivenbäume jener Sorte, die ihren Namen trägt, und ihr natives Olivenöl extra zählt zu den am häufigsten ausgezeichneten des Mittelmeerraums. Im Zentrum setzt die Cattedrale di San Valentino einen Höhepunkt der apulischen Romanik: Unter ihrem Fußboden kam ein Greifenmosaik zum Vorschein – tausend Jahre, in denen Kirche auf Kirche gebaut wurde.
Am 26. Mai 1734 wurde in der Ebene die Schlacht von Bitonto geschlagen, die den Bourbonen das Königreich Neapel einbrachte; ein Obelisk erinnert an dieses Ereignis. Die Altstadt mit ihren Renaissance-Palästen und Innenhöfen gehört zu den am besten erhaltenen der gesamten Provinz, und nach Bari fährst du von hier aus gerade einmal eine Viertelstunde.
Der Reiseführer für Bitonto
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