Die Schokolade aus Modica wird kalt verarbeitet, wie es einst die Spanier von den Azteken lernten: körnig, pur, heute mit IGP-Siegel geschützt – die historischen Schokoladengeschäfte auf dem Corso sind ein absolutes Muss. Die Stadt rundherum ist eine barocke Krippe auf zwei Ebenen, gemeinsam mit dem Val di Noto UNESCO-Welterbe: Der Duomo di San Giorgio erhebt sich über einer bühnenreifen Freitreppe über die Dächer.
Hier kam 1901 Salvatore Quasimodo zur Welt, Literatur-Nobelpreisträger: Sein Geburtshaus ist für Besucher geöffnet. Modica Alta und Bassa verknüpfen sich durch Treppen und Gassen, die im Abendlicht wie Gold leuchten; die „'mpanatigghi“, Kekse mit einer Füllung aus Fleisch und Schokolade, sind die überraschendste Spezialität.
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