Das Museo sperimentale d'arte contemporanea, auch unter dem Kürzel MuSpAC bekannt, ist ein 1993 gegründetes Museum in L'Aquila. Es besitzt eine ständige Sammlung von Werken internationaler Künstler der sechziger und siebziger Jahre.
Sehenswertes
Die Gründung des Museums geht auf den 1984 entstandenen Kulturverein Quarto di Santa Giusta zurück: Um seine Tätigkeit auszuweiten und hervorzuheben, beschloss er 1993, eine Museumseinrichtung zu schaffen, die den Namen MuSpAC erhielt. 1995 zog das Museum in das Kloster Santa Maria dei Raccomandati am Corso Vittorio Emanuele, früher Sitz des Museo civico, das später im Museo nazionale d'Abruzzo aufging, und der Kunstakademie von L'Aquila. 1998, als die Arbeiten am Kloster begannen, um dort das Museo archeologico di Santa Maria dei Raccomandati unterzubringen, zog das MuSpAC in den Palazzo Baroncelli Cappa an der Via Paganica, wo es bis 2009 blieb. Das Erdbeben von L'Aquila 2009 machte den Sitz unbenutzbar und beschädigte einige der ausgestellten Werke.
Die ständige Sammlung umfasst Werke international bedeutender Künstler wie Joseph Beuys, Mario Ceroli, Primo Conti, Christo, Gino De Dominicis, Jannis Kounellis, Eliseo Mattiacci, Fabio Mauri, Mario Merz, Giulio Paolini, Vettor Pisani, Michelangelo Pistoletto und viele andere.
Der Besuch
Nach dem Beben wurde, bis der historische Sitz wiederhergestellt ist, ein vorläufiger Sitz an der Via Ficara am westlichen Stadtrand von L'Aquila eröffnet, in einem Gebiet, in dem achtzehn weitere Kulturvereine ansässig sind und das deshalb Piazza d'Arti getauft wurde. Ob das noch der Sitz ist, sagen die herangezogenen Quellen nicht, und Öffnungszeiten nennen sie nicht: Sie sind zu prüfen.
Tipp der Redaktion
Zu den Werken der Sammlung kamen die hinzu, die nach dem Erdbeben von 2009 von einigen Künstlern gestiftet wurden, etwa von Gea Casolaro, Franco Mulas und Tobia Ravà.


