⛪ Kirchen und Heiligtümer

chiesa di Sant'Antonio Abate

📍 Valtournenche, Aostatal · 43/100

Die Pfarrkirche von Valtournenche entstand 1420 anstelle einer Kapelle von 1412: acht Jahre zwischen beiden, was zeigt, wie rasch die Gemeinde gewachsen war. Der Glockenturm, von der Kirche getrennt, kam sehr viel später hinzu.

Sehenswertes

Die Kirche hat einen rechteckigen Grundriss mit drei Schiffen und jenes Aussehen, das ihr der Umbau von 1854 nach den tiefgreifenden Veränderungen des 19. Jahrhunderts gab. Die Ausmalung stammt von Mazzini, mit Ausnahme des Hochaltarbildes, das Stornone malte. Der Hochaltar besteht aus polychromem Marmor, mit Tabernakel und Ziborium aus der Zeit des Umbaus; dazu kommen zwei einander fast gleiche Altäre aus geschnitztem, bemaltem und teils vergoldetem Holz, mit vier gedrehten Säulen unterschiedlicher Größe, die ein Gesims trennt.

Der Besuch

Der Glockenturm wurde zwischen 1760 und 1763 auf Betreiben des Pfarrers Jean-Jacques Perruquet errichtet, der auch die größte Glocke stiftete. Er steht abseits der Kirche, wie es in valdostanischen Pfarreien oft vorkommt, und ist beim Aufstieg ins Tal von weitem zu sehen.

Tipp der Redaktion

Es ist die Dorfkirche, kein Denkmal mit Kassenschlange: Zehn Minuten drinnen genügen, und die beiden Holzaltäre lohnen den Halt mehr als die Ausstattung des 19. Jahrhunderts.

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