Insgesamt tausend Stücke: 750 Minerale und rund 170 Fossilien, seit 1978 von der mineralogischen Gruppe des Cenacolo Italo Mus zusammengetragen, dem nach dem valdostanischen Maler benannten Kulturkreis von Saint-Vincent, der das Museum auch führt.
Sehenswertes
Seit 2011 sind die Sammlungen in Vitrinen zu sehen. 2018 kamen zwei neue Pavillons hinzu: jener der Großen Minerale der Menschheit, hervorgegangen aus der Arbeit des Geologen Luca Ceragioli und Kupfer, Eisen und Gold gewidmet, also den Metallen, deren Gewinnung die Geschichte der Zivilisationen veränderte; und der Pavillon der Grünen Steine, der die ozeanischen Gesteine von der Tiefsee bis zu den Alpengipfeln verfolgt. Letzterer besitzt eine Lithothek mit sechzehn Plätzen: im Erdgeschoss die vier Muttergesteine, die den Boden aller Ozeane bilden, darüber jene Gesteine, die daraus in den Alpen entstanden, als sich die Bedingungen änderten.
Der Besuch
Im März 2020 schloss das Museum, damals an der Piazza del Mercato, wegen Erweiterungsarbeiten: Vor dem Besuch sollte man die Öffnung prüfen. Der Ansatz ist jener, den der Geologe Francesco Prinetti von Mineraliensammlungen verlangt: nicht nur die Schönheit des Kristalls, sondern die Verbindung von Mineral, Gestein, Berg und alpiner Arbeit.
Tipp der Redaktion
Es ist kein Museum der großen Zahlen und gibt auch nicht vor, eines zu sein: Man kommt wegen der valdostanischen Stücke und um zu verstehen, woher die Gesteine im Tal stammen. Mit Kindern funktioniert es besser, als man denkt.
