Drenchia

Provinz: Udine · Region: Friaul-Julisch Venetien · Einwohner: 134 · PLZ: 33040

Drenchia ist die einwohnerschwächste Gemeinde Friaul-Julisch Venetiens. Auf Slowenisch heißt sie Dreka, und der Name soll von dren kommen, dem Kornelkirschbaum, der hier überall wächst; er erscheint in einer Urkunde von 1295. An den Fassaden einiger Häuser sind noch sakrale Fresken zu sehen, die einem friaulischen Maler zugeschrieben werden, den man hier Jacum Pitor nannte. Von den Gipfeln aus erkennt man an klaren Tagen das Meer und die Küsten Istriens.

Der Kamm des Kolovrat, der die Grenze zu Slowenien bildet, war die letzte italienische Verteidigungslinie. Am Morgen des 24. Oktober 1917, als die Schlacht von Karfreit begann, wurde das Gemeindegebiet beschossen; dann brach hier ein deutscher Leutnant namens Erwin Rommel mit einem Überraschungsangriff durch und nahm die Höhen. Am Solarie-Pass steht das Denkmal für den ersten gefallenen italienischen Soldaten des Ersten Weltkriegs, und auf dem Kamm gibt es ein Freilichtmuseum aus restaurierten Schützengräben und Stollen.

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