Coassolo Torinese liegt in den Tälern von Lanzo und hat in einem Jahrhundert die Hälfte seiner Einwohner verloren. Der Name spricht von Wasser: die Wurzel coass- soll von einem lateinischen aquaticum kommen, das Sprecher keltischer oder vorrömischer ligurischer Sprachen umgeformt hätten, und einen Ort bei Gewässern bezeichnen. Auf Piemontesisch heißt das Dorf Coasseul, ebenso Coazzolo im Astigiano und Quassolo bei Ivrea, die im Italienischen anders geschrieben werden.
Am Rand eines bewaldeten Hangs steht ein Bildstock: Bruchsteinmauerwerk zwischen zwei Ziegelpilastern, ein profiliertes Gesims mit trocken verlegten Steinplatten, ein Eisenkreuz obenauf und in der Mitte ein Relief aus weißem Marmor mit der Madonna und dem Kind.
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