⛪ Kirchen und Heiligtümer

chiesa dei Santi Apostoli Pietro e Paolo

📍 Santena, Piemont · 46/100

Die Pfarrkirche von Santena ist neubarock und jung: 1921 errichtete sie die Baufirma von Matteo Cavaglià nach einem Entwurf des Architekten Giuseppe Gallo, den dessen Sohn Bartolomeo im September 1927 vollendete. Sie ersetzte die alte Kirche des achtzehnten Jahrhunderts, die für die Gläubigen des Ortes zu klein geworden war.

Sehenswertes

Die Maße nennen den Anspruch: 45 Meter lang, 27 breit, 40 hoch, dazu ein Glockenturm von 63 Metern. Im Inneren tragen zwölf Marmorsäulen den Bau, und über dem Hochaltar steht ein großer Baldachin aus Marmor nach Art der römischen Basiliken; in den Altar wurden die Reliquien der Märtyrer Fortunato und Clemente eingeschlossen. Die Wände malte Luigi Morgari aus, mit Evangelienszenen an den Seiten und, auf dem Bogen vor dem Presbyterium, Christus als König, den die Völker aller Rassen anbeten.

Der Besuch

Das Stück, das alles erklärt, ist die Apsis: Sie stammt nicht aus dem zwanzigsten Jahrhundert, sondern noch von der alten Kirche, 1853 und 1854 vom Architekten Giuseppe Leoni erweitert, und sie blieb stehen, weil die Nähe zum Schloss den Abbruch unmöglich machte. Die Kirche wurde 1930 für den Gottesdienst geöffnet und am 3. Februar 1940 von Kardinal Maurilio Fossati geweiht, mit acht Tagen Feierlichkeiten. Die Taufkapelle stammt von 1943: Das Becken ist ein einziger Block dunklen Marmors in Form eines Kegelstumpfes und wiegt 27 Doppelzentner.

Tipp der Redaktion

Steigen Sie hinab zur Lourdesgrotte, die unter der Kirche liegt und vom Platz aus betreten wird: Die Statue kaufte Prior Pietro Amateis in Lourdes, und der Ort gehört zu den liebsten der Santenesen. Und blicken Sie hinauf zur Empore über dem Eingang, wo die 1929 von Francesco Vegezzi Bossi gebaute Orgel steht: 1350 Pfeifen in einem monumentalen Gehäuse, bekrönt von zwei Engeln mit Trompeten.

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