Den Ort hat ein Abt zusammengebracht: 985 machte Adam, von der Abtei San Clemente a Casauria, aus dem Bergspeicher der Mönche hier oben eine Burg und holte die Leute von vier nahen Dörfern herbei, Peteliano, Montefalcone, Vallelupa und Opacolo. Tausend Jahre später heißt eine Gasse neben dem Platz noch immer via Abate Adamo.
Die Burg stand auf einem gewaltigen Felsblock, der Pietra di Castello, und daher kommt der Name Petra Iniqua; im Faschismus riss man sie ab, um Platz für neue Häuser zu schaffen. Das alte Dorf ist geblieben, wie es war: Häuser, die sich fächerförmig unter dem Felsen ausbreiten, sehr enge Gassen, die man hier rughelle nennt, und eine einzige Öffnung in der Mauer, die Porta della Terra. Die Kirche, von den Erdbeben von 1915 und 1933 zerstört, wurde nach dem Vorbild des Doms von Lucca neu gebaut.
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In der Nähe von Pietranico
Die nächstgelegenen von unserer Redaktion beschriebenen Ziele, mit Luftlinien-Entfernung.
Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Pietranico, aber als Ausflug gut erreichbar.
