⛪ Kirchen und Heiligtümer

chiesa di Santa Maria

📍 Anzi, Basilikata · 36/100

Am Portal der Kirche Santa Maria steht eine eingemeißelte Jahreszahl, 1525, und die Formen sind noch spätgotisch: Im Landesinneren der Basilikata hielt sich das gotische Repertoire bis weit ins 16. Jahrhundert. Wer davorstehen will, muss auf den Gipfel des Monte Siri steigen, über einem Ort, der schon auf 1008 m liegt und nach Pietrapertosa und Marsicovetere die dritthöchste Gemeinde der Region ist. Die Kirche kam nicht auf eine leere Höhe: Auf demselben Gipfel liegen die Reste einer 1091 errichteten Burg.

Sehenswertes

Im Inneren haben sich die Fresken des Todisco aus dem 16. Jahrhundert erhalten. Portal und Malerei gehören also derselben Zeit an: Auf wenigen Metern steht der auf 1525 datierte Stein vor Ihnen, dazu Farben, die ihm gleichzeitig oder kaum später folgten.

Den Rest macht der Gipfel. Die Burgruine von 1091 liegt ein paar Schritte entfernt, und seit 2008 arbeitet oben ein Planetarium mit astronomischer Sternwarte, betrieben vom Freiwilligenverein Teerum Valgemon Aesai: Burg, Kirche und Teleskop teilen sich denselben hohen Punkt von Anzi.

Der Besuch

Man steigt vom Ort aus auf, und der Aufstieg ist der längste Teil des Besuchs: Rechnen Sie mit Höhenmetern und ziehen Sie festes Schuhwerk an, denn über den 1008 m von Anzi geht der Berg weiter. Beim Abstieg kommt man an der romanisch-gotischen Kirche Santa Lucia vorbei, die ein mittelalterliches Weihwasserbecken bewahrt; beide Stationen lassen sich gut in eine Runde legen. Für das Planetarium und die Öffnungszeiten ist der Verein der Ansprechpartner.

Tipp der Redaktion

Bitten Sie Teerum Valgemon Aesai, Ihren Aufstieg mit einem Beobachtungsabend zusammenzulegen: Sehen Sie die Fresken bei Tageslicht und bleiben Sie dann oben, bis es dunkel wird, auf demselben Kamm, auf dem 1091 eine Festung gebaut wurde.

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