Die Pinacoteca comunale von Cesena ist eine Galerie für alte, moderne und zeitgenössische Kunst, die seit 1984 im ehemaligen Kloster San Biagio untergebracht ist.
Sehenswertes
Die ausgestellten Werke decken einen Zeitraum vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart ab und bieten einen Überblick über die lokale Malerei, ergänzt durch einige Werke von nationaler Bedeutung. Unter den Künstlern sind Guercino, Francesco Francia, Bartolomeo Passarotti, Giovanni Battista Piazzetta, Girolamo Forabosco, Vittorio Matteo Corcos, Renato Guttuso, Mario Schifano, Alberto Sughi, Giulio Turcato und andere; die Quellen nennen unter den Werken Guercinos Stigmatisation des heiligen Franziskus, Piazzettas Opferung der Iphigenie und ein Bildnis eines jungen Musikers von Passarotti.
Saal 1, der zentrale Raum, beherbergt die ältesten Gemälde vom 15. bis zum 17. Jahrhundert; Saal 2 links die Leinwände des 18. und 19. Jahrhunderts; Saal 3 rechts ist der zeitgenössischen Kunst gewidmet und nach Luigi Veronesi benannt, mit Werken, die Künstler hinterlassen haben, und neueren Erwerbungen. Die Sammlung der im Besitz der Stadt befindlichen Gemälde bildete sich zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert infolge der napoleonischen Aufhebungen und der Aufhebungen nach der Einigung Italiens und dann durch Erwerbungen aus der Congregazione di Carità und aus Privatsammlungen; nach einer ersten Aufstellung in einigen Räumen der Biblioteca Malatestiana im Jahr 1883 gab es provisorische Unterbringungen, und erst seit 1984 ist die Sammlung dauerhaft im ehemaligen Kloster ausgestellt.
Der Besuch
Die Pinakothek befindet sich im ehemaligen Kloster San Biagio in Cesena. Die herangezogenen Quellen nennen weder Öffnungszeiten noch Eintrittspreise: Diese sind auf der offiziellen Website des Museums zu prüfen, die von der Stadt Cesena betrieben wird.
Tipp der Redaktion
In derselben Stadt, im ersten Stock des örtlichen Sitzes von Crédit Agricole Italia, versammelt die Galleria dei dipinti antichi der Fondazione Cassa di Risparmio di Cesena mehr als achtzig Werke, vor allem der emilianischen und romagnolischen Schule, vom 15. bis zum 18. Jahrhundert: Der Museumsparcours besteht seit 1991 und ist als öffentliches Museum mit freiem Zugang gedacht, doch Zeiten und Bedingungen sind zu prüfen.
