Die Porta Montanara war eines der Stadttore von Cesena, aus dem 14. Jahrhundert stammend und nahe der Rocca Malatestiana gelegen; im 17. Jahrhundert wurde ein neues errichtet, das noch besteht.
Sehenswertes
Die Herrschaft der Malatesta errichtete zur Verteidigung der Stadt eine Mauer, von der große Abschnitte und einige Tore erhalten sind. Die Porta Montanara stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts und war der Zugang zur Stadt von den Hügeln her. Zwischen 1619 und 1621 wurde das Verteidigungssystem verändert: Eine neue Straße, die Via Malatesta Novello, wurde angelegt und ein neues Tor errichtet, Porta Nuova genannt und später unter demselben Namen wie das frühere bekannt, das im Sferisterio eingeschlossen blieb, in dem man seine Umrisse erkennt.
Über die älteste Mauer, mittelalterlichen Ursprungs und als «Murata» bekannt, gibt es eine späte Beschreibung des Kardinals Anglico de Grimoard aus dem Jahr 1371, die auch das Tor erwähnt: Die Murata, im oberen Teil des Monte gelegen und von einer hohen Mauer umgeben, hatte drei Tore mit Wachposten zur Verteidigung, und die Montanara, die zum Gebirge führte, lag nahe der Rocca. An der Porta Montanara befindet sich eine Inschrift mit einem Zitat von Renato Serra aus «Esame di coscienza di un letterato», in dem der Schriftsteller den Spaziergang von der Piazza del Popolo bis zum Tor selbst beschreibt.
Der Besuch
Das Tor steht nahe der Rocca Malatestiana in Cesena. Die herangezogenen Quellen sagen nichts zu Zugang oder Zeiten; Informationen kann man auf der Website «siti tematici» der Stadt Cesena suchen, die die Quellen als offizielle Seite nennen.
Tipp der Redaktion
Wer den Spaziergang nachgehen will, den Renato Serra in der Inschrift beschreibt, beginnt an der Piazza del Popolo und geht bis zum Tor: Die Rocca Malatestiana liegt gleich daneben.
