Sie steht mitten in Fascia, eingezwängt zwischen engen Gassen, und wurde 1647 zur Pfarrkirche erhoben, womit sich die Gemeinschaft von jener von San Nicola in Rondanina löste. Urkunden bezeugen sie im 17. Jahrhundert, doch ihr heutiges Aussehen ist aus dem 19.: Damals kamen die Seitenschiffe, eine neue Fassade und die Verlängerung des Hauptbaus.
Sehenswertes
Im Presbyterium steht die Statue der Verkündigung; daneben eine Skulptur des heiligen Wilhelm von Aquitanien, des Patrons von Fascia, der am 10. August gefeiert wird. Die beiden Seitenkapellen sind der Verkündigung und der heiligen Ursula geweiht. Der angrenzende Glockenturm entstand zwischen 1731 und 1732, ein Jahrhundert vor den Erweiterungen.
Der Besuch
Die Kirche liegt im Hauptort, auf 1118 Metern: Das ist die höchstgelegene Gemeinde Liguriens, und im Winter hierherzukommen ist etwas anderes als im Sommer, wenn sich der Ort mit Genueser Sommergästen füllt. Die Gassen ringsum sind eng, wie in allen Kammdörfern.
Tipp der Redaktion
Wenn Sie im August heraufkommen, suchen Sie die Statue des heiligen Wilhelm: Der 10. ist der Patronstag und fällt in die Wochen, in denen dieses sonst fast leere Dorf wirklich voll wird.
