⛪ Kirchen und Heiligtümer

Santuario di Nostra Signora Addolorata e San Rocco

📍 Pigna, Ligurien · 55/100

Der heilige Rochus ist der Heilige, den man gegen die Pest anruft, und ein Bergdorf, das ihm ein Heiligtum baut, sagt damit etwas Genaues: Der Arzt kommt hier nicht hin. Dieser Bau entstand aus der Frömmigkeit der Leute von Buggio ihm und der Schmerzensmutter gegenüber, und das große Fest bleibt der sechzehnte August.

Sehenswertes

Der Bau stammt aus der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts und hat alle Merkmale ländlicher und bergiger Heiligtümer: bescheidene Maße, einfache Formen, kein architektonischer Ehrgeiz. Es sind Bauten, die von wenigen verstreuten Familien zu Fuß erreicht werden sollten, errichtet mit dem, was da war.

Er steht im Weiler Buggio, im oberen Val Nervia, einem der abgelegensten Orte des westligurischen Hinterlands, nahe der Grenze zum Piemont und zu Frankreich. Die Geschichte, die sich die Bewohner weitergeben, betrifft einen Truppendurchzug: Ein Soldat soll auf das Bild der Madonna geschossen haben und kurz darauf durch einen Unfall gestorben sein.

Der Besuch

Das Heiligtum liegt über Buggio, einem Ortsteil von Pigna; man kommt über schmale Straßen hin, und es öffnet vor allem zum Fest Mitte August und zu besonderen Anlässen. Eine halbe Stunde.

Tipp der Redaktion

Betrachten Sie die Tür der Kirche: Man sagt, das Loch jener Kugel sei noch da. Ein Loch in altem Holz kann vieles sein, und niemand hat es je geprüft. Doch worauf es ankommt, ist, dass das Dorf entschieden hat, welche Geschichte es erzählt, und sie seit Generationen erzählt, während es auf eine genaue Stelle zeigt.

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