Der Name kommt vom lateinischen bruma, der Kälte, und das ist kein Zufall: das Dorf liegt im Schatten des Resegone, am Ende des Valle Imagna, und bekommt wenig Sonne. Alles andere folgt daraus. Bei dieser Lage ließ sich nie viel anbauen, und so blieb Brumano winzig, eine der bevölkerungsärmsten Gemeinden des Bergamaskischen, und die Leute lebten von dem, was Wald und Weide hergaben: Hirten, Viehzüchter, Holzfäller und Köhler. Manche deuten den Namen anders, doch was dabei herauskommt, ist dasselbe: kleines Dorf.
Jahrhundertelang war es eine Grenzanomalie. Während das ganze Bergamaskische unter Venedig stand, gehörte Brumano zum Herzogtum Mailand, als einziges Dorf des ganzen Tals, und am Passata-Pass steht noch ein Grenzstein von 1791, der anzeigt, wo der mailändische Besitz begann. Auch seine Bindungen wiesen anderswohin: es hing seit der Frankenzeit von Lecco ab und kam erst 1816 durch österreichischen Beschluss zur Provinz Bergamo. Die kirchliche Bindung an Lecco hielt allerdings noch zwei Jahrhunderte länger: sie endete 2006.
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In der Nähe von Brumano
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Brumano, aber als Ausflug gut erreichbar.
