Fest der Schmerzhaften Muttergottes
📅 Jedes Jahr am 15. September
Am 15. September feiert Luisago die Schmerzhafte Muttergottes; die Pfarrkirche des Ortes trägt denselben Titel.
Im Comasker Land sagt man für eine Arbeit, die nie endet und die niemand bezahlt: für die Kirche von Portichetto arbeiten. Der Spruch ist hier entstanden. Ab 1860 machten sich die Bewohner des Ortsteils daran, über der alten Kapelle eine größere Kirche zu bauen, unentgeltlich und in der freien Zeit; eine erste Fassung konnte erst 1892 gesegnet werden, und die Arbeiten gingen noch Jahre weiter. Nach dem Krieg beschlossen sie, sie noch größer zu machen: 1951 hatten sie alle Pfeiler bereits aufgerichtet, dann wurde im Zentrum ein besseres Grundstück frei, und man fing dort von vorn an. Die Stahlbetonpfeiler blieben stehen, wo sie waren, und sind noch zu sehen.
Die neue Kirche mit achteckigem Grundriss wurde 1959 eingeweiht, und da kam das Sprichwort ein letztes Mal in Umlauf. Der Name des Ortsteils kommt vom Vordach der Schenke Porteghetto, seit dem achtzehnten Jahrhundert belegt; vorher hieß er Bricola. Luisago ist eine fast ebene Gemeinde — dreizehn Meter Unterschied zwischen höchstem und tiefstem Punkt — und die Seenautobahn quert sie, ohne eine Ausfahrt zu haben. Zweitausendsechshundertsechsundachtzig Einwohner in der Provinz Como.
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Am 15. September feiert Luisago die Schmerzhafte Muttergottes; die Pfarrkirche des Ortes trägt denselben Titel.
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