Colico ist der letzte Ort am Ostufer des Comer Sees, dort wo die Adda am Fuß des Monte Legnone, des höchsten Berges der Provinz Lecco, in den See mündet. Die Landschaft prägen die vier montecchi, niedrige Hügel über den Schwemmfächern der Bäche Inganna und Perlino, denen der Ort seinen Beinamen „Stadt der montecchi“ verdankt. Über den Namen wird weiter gestritten: Eine der geläufigsten Deutungen führt ihn auf das lateinische caput lacus zurück, am Kopf des Sees, eine andere auf collis, also eben jene Hügel.
Als Grenzland zwischen Mailand und den Bündnern wurde Colico 1550 von Karl V. zur Grafschaft erhoben. Der Graf von Fuentes, spanischer Statthalter in Mailand, ließ hier eine Festung errichten, die den oberen See, das Veltlin und die Valchiavenna überwachte; Napoleon ließ sie 1796 schleifen. In den Verlobten nennt Manzoni Colico als das erste Land des Herzogtums, in das die Landsknechte einfielen, die die Pest brachten. 1902 fuhr auf der Bahn, die von hier nach Sondrio hinaufführt, als erster der Welt ein Zug mit hochgespanntem Drehstrom.
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In der Nähe von Colico
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Colico, aber als Ausflug gut erreichbar.
