Fest des heiligen Märtyrers Viktor
📅 Jedes Jahr am 8. Mai
Am 8. Mai feiert Esino Lario, eine Gemeinde mit 750 Einwohnern in der Provinz Lecco, seinen Patron, den heiligen Märtyrer Viktor, dem die Ortskirche geweiht ist.
Die Gemeinde entstand 1927 aus dem Zusammenschluss von Esino Inferiore und Esino Superiore, und der Ort ist noch immer zweigeteilt. Die Wälder aber wurden nie geteilt: Esino gehörte zur «squadra dei monti», jener Gruppe von Grigne-Gemeinden, die Holzkohle für das Eisen der Valsassina lieferte, und die Bewirtschaftung des Waldes als Gemeingut ist seine Besonderheit gegenüber den Nachbarorten. Die Wälder gehören noch heute der Gemeinde, ihre Nutzung ist unter den Einwohnern aufgeteilt, und zum Teil wird sie erblich weitergegeben.
Der Tourismus entstand hier aus Fossilien: Ende des neunzehnten Jahrhunderts kamen Geologen herauf, angezogen von den Meeresablagerungen der Grigne, und Abt Antonio Stoppani widmete denen von Esino eine Monographie auf Französisch. Über dem Ort öffnet sich der Moncodeno, ein Amphitheater mit fast fünfhundert Höhlen, in einer davon hält sich unterirdisches Eis. Aus den Höhlen kam auch eine Legende: die Cavrè Sbàgiolè, halb Vogel und halb Ziege, die nachts hervorkam und mit menschlicher Stimme meckerte, auf der Suche nach denen, die kein reines Gewissen hatten. Die Angst war so groß, dass man die Fenster der Häuser sehr klein machte und mit einem eingemauerten Eisenkreuz vergitterte.
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📅 Jedes Jahr am 8. Mai
Am 8. Mai feiert Esino Lario, eine Gemeinde mit 750 Einwohnern in der Provinz Lecco, seinen Patron, den heiligen Märtyrer Viktor, dem die Ortskirche geweiht ist.
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