Bis 1928 hieß der Ort Gornate Inferiore; dann wurde ihm die aufgehobene Gemeinde Torba angeschlossen, und er nahm den Namen Gornate Olona an. Mit Torba kam auch das Kloster: eine Anlage, in der Benediktinerinnen bis 1453 lebten und die heute dem Fondo per l'Ambiente Italiano gehört. Im Juni 2011 kam das Kloster von Torba zusammen mit dem nahen Castrum von Castelseprio und den anderen Stätten des Projekts «Langobarden in Italien: Orte der Macht» ins UNESCO-Welterbe. Es ist das Bedeutendste, was eine Gemeinde von zweitausendzweihundert Menschen haben kann, und es kam ihr durch eine Eingliederung zu.
Das 1989 verliehene Wappen fasst tausend Jahre zusammen: Das Kreuz erinnert an das Benediktinerinnenkloster von Torba; die drei Pfähle in Silber, Rot und Gold spielen auf die Wappen der Familien Pusterla, Castiglioni und Terzaghi an; ein Zahnrad steht für den Industriebetrieb des Ortes, der Kunststoffe verarbeitet; und ein Pferd für die Pferdezucht, die hier verbreitet ist. Die Pfarrkirche San Vittore ist Ende des fünfzehnten Jahrhunderts bezeugt; die kleine Kirche Santa Maria di San Salvatore aus dem siebzehnten liegt außerhalb des Ortes und ist über einen Feldweg zu erreichen. Der Bahnhof Torba-Gornate Olona an der Valmorea-Bahn wurde 1915 eröffnet, verlor 1952 den Personenverkehr und schloss 1977 zusammen mit der ganzen Strecke.
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Außerhalb von Gornate Olona, aber als Ausflug gut erreichbar.
