Fiorano Canavese liegt am Fuß der rechten Seitenmoräne des Amphitheaters von Ivrea, auf dessen Innenseite. Vom Ricetto aus dem fünfzehnten Jahrhundert sind Reste geblieben und die Domus, ein Bau aus Flusssteinen und Ziegeln, der genau unter dem Glockenturm der Pfarrkirche San Dalmazzo aufragt. Weiter oben, am Hügel Cordola, hat man Felszeichnungen mit einer Siedlung der Bronzezeit in Verbindung gebracht.
Zwischen 1942 und 1943 lebte im Dorf eine Gruppe internierter jüdischer Flüchtlinge aus Österreich und vom Balkan; ein Teil kam nach Chiaverano, die übrigen zerstreuten sich, als die deutsche Besetzung begann. Fast alle kamen davon, zwei aber wurden an der Schweizer Grenze festgenommen, nach Auschwitz deportiert und ermordet.
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Außerhalb von Fiorano Canavese, aber als Ausflug gut erreichbar.
