Mariä Heimsuchung, Patronin von Subbiano
📅 Jedes Jahr am 31. Mai
Subbiano feiert am 31. Mai Mariä Heimsuchung, in der ihr geweihten Kirche.
Über den Namen laufen zwei Erklärungen um, und die schönere ist nicht die richtige. Die erste leitet ihn von Sub Jano conditum her, «zur Zeit des Janus erbaut»; die zweite, welche die Quellen für zuverlässiger halten, stellt ihn zu den vielen Namen auf -ano, die aus dem Namen des Grundbesitzers gebildet sind: der römische Geschlechtsname Sevius, zu Suvius verderbt, hätte vicus Suvianum und dann Subbiano ergeben. In derselben Gemeinde wiederholt sich das Verfahren: Valenzano kommt von Valentius, also vicus Valentianum. Der Ort ist der erste des Casentino, den man am linken Ufer den Arno hinauf antrifft, ein gutes Dutzend Kilometer von Arezzo, unterhalb der Alpe di Catenaia, wo die ältesten Funde vom dritten bis zum ersten Jahrtausend vor Christus reichen.
Die Burg von Valenzano hat eine mittelalterliche Geschichte und ein Gesicht aus dem 19. Jahrhundert. Auf einer römischen Siedlung errichtet, ist sie im 11. Jahrhundert als Besitz der Ubertini bezeugt, geht dann an die Tarlati di Pietramala und unterwirft sich 1385 Florenz; 1870 ließen die Grafen Bastogi sie vollständig in neuromanischen und neugotischen Formen wiederaufbauen, und das ist, was man heute sieht. Auf dem Friedhof ist die Kapelle der Lapini mit Fresken von Galileo Chini ausgemalt. Die Bahn Arezzo-Stia durchquert das Gemeindegebiet mit drei Halten, Subbiano, Calbenzano und Santa Mama, und in Santa Mama bewahrt die Kirche San Mamante ein Altarbild von Bernardino Santini von etwa 1645, mit der Jungfrau zwischen den Heiligen Franziskus und Mamas.
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📅 Jedes Jahr am 31. Mai
Subbiano feiert am 31. Mai Mariä Heimsuchung, in der ihr geweihten Kirche.
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